Von der Knolle bis zur Ernte: Kartoffeln

Oh, was haben uns diese Kartoffeln Schweiß und Arbeit gekostet. Zwischendurch schworen wir uns, nächstes Jahr gibt es keine Kartoffeln mehr. Der Ertrag entschädigt uns nun zum Glück. Aber von Anfang an…

Ende März haben wir einige Reihen Frühkartoffeln gelegt, diese konnten wir ab Juni ernten. Unter anderem eine lila Sorte, die super lecker schmeckt. Die Frühkartoffeln wuchsen auf dem Acker vom letzten Jahr und waren somit räumlich getrennt von den eigentlichen Kartoffeln. Das war etwas doof und werden wir so nicht mehr machen.

Anfang Mai, kamen dann die Kartoffeln auf dem neuen Acker in die Erde. 6 Reihen á 60 Meter. Für drei Familien. Das legen war gleich erledigt, dank Maschinen ging das flott und war ein Highlight für beide Kinder. Einen Fehler haben wir gemacht und werden wir auch so im nächsten Jahr nicht mehr machen. Zuviel Sorten, zu schlecht gekennzeichnet. Bei der Ernte mussten wir rätseln wem was gehört und welche Sorte wohl welche ist. Das machen wir 2018 etwas schlauer.Die Kartoffeln sind schön gewachsen und wir haben uns erstmal gefreut. Leider nicht nur wir, sondern auch eine Horde an Kartoffelkäfern. Die haben wir beinahe täglich über zwei Monate lang abgesammelt. Zum Glück waren wir nicht allein und konnten es uns einigermaßen aufteilen. Ein lieber Dank an die Schwiegereltern und an ihre Freunde die sich mit uns den Kartoffelackerstreifen geteilt haben. Das absammeln der Käfer auf diese Fläche dauert zu zweit über eine Stunde. Und wehe man macht das zwei Tage nicht. Dann vermehren sich die Biester rasend schnell. Wer sich nun fragt was wir mit den Tieren gemacht haben. Es bliebt leider nur der unsanfte Weg sie zu töten. Nicht mal die Hühner mochten die Larven oder gar die Käfer. Zum Glück hatten wir trotz der Plage kaum Verluste zu verzeichnen. Unglaublich wie schnell die Kartoffeln und auch die anderen Pflanzen an Größe gewinnen. Immer wieder ein Wunder das zu beobachten.

Immer wieder haben wir uns die Kartoffeln frisch vom Acker geholt. Große Freude über die tollen  Knollen. Und so lecker! Ende September war es dann soweit, alle Kartoffeln kamen raus. In der Nachbarschaft konnte sich der Schwiegerpapa einen alten Kartoffelroder leihen und das ernten war wirklich ein Fest. Die Kinder hatten Spaß und Abends gab es ein Kartoffelfeuer.

Ein Fest, nicht wahr?

2 thoughts on “Von der Knolle bis zur Ernte: Kartoffeln”

  1. Helena
     ·  Antworten

    Tolle Ernte!
    Waahhh und wir haben echt alles mit der Hand gemacht leider ohne Helfer). Unsere ganzen Kartoffeln.
    Aber eure Sorte schaut gut aus, welche ist das? Wir haben fast nur ganz alte Sorten mit dem entsprechenden Ertrag ;). Nächstes Jahr möchten wir auch etwas neuere Sorten für die Masse und ein paar Reihen für den Erhalt 🙂

    Liebe Grüße
    Helena

  2. frau siebensachen
     ·  Antworten

    ich finde kartoffeln so dankbar: wenig mühe, viel ertrag (im verhältnis). ich habe aber bisher immer nur kleine flächen mit kartoffeln bestellt und (deshalb?) keinen einzigen kartoffelkäfer gesehen. für vier wochen haben sie dieses jahr gereicht, nächstes jahr kommen zwei beete dazu.
    viel erfolg euch weiterhin! ihr macht das prima.

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