Mehr selbermachen: Gemüsepaste

Ich versuche ja schon lange so viel es geht selber zu machen. (Plastik)Müll zu sparen, Geld dementsprechend auch. Gesunde Zutaten zu verwenden, die der Umwelt und mir nicht schaden. Ich möchte euch nun immer wieder ein paar Rezepte/Ideen vorstellen was ihr alles selber machen könnt ohne wahnsinnig viel Aufwand zu betreiben.

Schon seit vielen Jahren benutzen wir selbstgemachte Gemüsepaste. Die koche ich zweimal jährlich frisch, was definitiv reicht. Vor zwei Wochen ist sie ausgegangen und ich musste auf einen alten Rest gekaufte Gemüsebrühe zurückgreifen. Das (Koch)Ergebnis war erschreckend. Viel zu salzig und überhaupt sehr gewöhnungsbedürftig. Also hab ich die Tage nun gleich die doppelte Menge angesetzt.

Das Rezept verrate ich euch gerne, eigentlich ist es ein Thermomix-Rezept – aber es geht definitiv auch ohne. Ich nehme aber immer das Gemüse dass ich gerade hier habe und wegmuss. Da könnt ihr also ganz flexibel sein:

  • 200 g Sellerie
  • 250 g Karotten
  • 100 g Zwiebeln
  • 100 g Tomaten
  • 150 g Zucchini
  • 50 g Apfel
  • und/oder je nach Lust und Vorrat: Paprika, Pastinake, Aubergine etc.
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 g frische Champignongs
  • 1 Lorbeerblatt, nach Wunsch
  • ordentlich viele gemischte Kräuter wie Basilikum, Salbei, Rosmarin, bisschen Minze, Liebstöckel etc.
  • nen dicken Haufen Petersilie
  • 120-150 g Meersalz
  • 20 g Olivenöl

Gemüse in Stücke schneiden und mit einem Mixer zerkleinern. Dann Salz und Öl dazu und das ganze 40 Minuten köcheln lassen. Danach fein pürieren, in Gläser abfüllen und fertig. Die Gläser kommen bei uns in den Kühlschrank und halten sich wie gesagt ewig. Also 6 Monate auf jeden Fall.

Probiert es aus, ihr werdet begeistert sein.

6 thoughts on “Mehr selbermachen: Gemüsepaste”

  1. Gesa
     ·  Antworten

    Hey!
    Danke für das Rezept. Wie verwendest du die Paste denn dann? Wie Gemüsebrühe für Suppen oder einfach auch mit in Gemüsepfannen rein? Kannst du noch ein paar Beispiele dazu nennen? Denn ich bin echt daran interessiert, kann mir aber die Verwendung nicht so gut vorstellen..
    Liebe Grüße,
    Gesa

  2. Maria Kaisen
     ·  Antworten

    Hallo,
    auch ich mache 1-2 pro mein Suppensalz selber…ähnlich deiner Gemüsepaste. Das Suppengewürz ( für fast alles zum würzen) koche ich nicht ein, es hält bis zu einem Jahr im Kühlschrank. Bei selbst gemachten Produkten weiß man was darin ist !!
    Grüße aus HH RIKA

  3. Daniela
     ·  Antworten

    Liebe Sabrina,
    danke für dieses tolle Rezept! Ich hab es jetzt an den Feiertagen ausprobiert und es ist die beste Grundlage für Gemüsebrühe, die ich bisher ausprobiert habe. Vor allem durch das Kochen und Pürieren bekommt das ganze seinen Pfiff. Wenn man nämlich die Paste mit heißem Wasser aufgießt, bekommt man eine ganz feine Brühe mit tollem Geschmack. Bei all meinen anderen ausprobierten Pasten (ungekocht) war das Wasser meist kaum gefärbt, die kleinen Gemüsestückchen schwammen im Wasser und hatten wenig Geschmack. So aber ist es richtig richtig gut!
    Danke fürs Teilen und liebe Grüße von
    Daniela

  4. Frauke
     ·  Antworten

    Ich bin meist nur als stille Leserin hier, wollte jetzt aber doch mal kurz sagen, wie sehr ich mich freue, wieder von euch zu lesen. Die Gemüsepaste fiel mir ins Auge und wurde heute gleich nachgekocht. Viele Kräuter aus dem eigenen Garten sind mit hinein gewandert und das Ganze riecht nun sehr verlockend und vielversprechend. Ganz herzlichen Dank für das Rezept und deine immer wieder sehr inspirierenden Anregungen.
    Liebe Grüße aus dem hohen Norden.

  5. Frauke
     ·  Antworten

    …so, und heute auch noch schnell 250 Krokuszwiebeln in die Erde gebracht(für die Bienen im kommenden Jahr , danke für den Gedankenanstoß).
    LG

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