Vom Samen bis zur Ernte: Physalis

Physalis. Das hat uns dieses Jahr so richtig, richtig überrascht und absolut begeistert. Was für ein Luxus!

Anfang/Mitte März haben wir die Samen in die Erde gesteckt und die kleinen Pflänzchen im Haus vorgezogen. Mitte Mai durften die dann schon stattlichen Pflänzchen nach draußen auf den Acker ziehen. Ich war wenig optimistisch und habe den Pflanzen die “Restplätze” gegeben. 6 Stück hatten wir am Acker und die Schwiegermama noch zwei im Hochbeet. Den Sommer über wuchsen und wuchsen die Physalis ” Schönbrunner Gold”, die wir übrigens über Bingenheimer Saatgut bezogen haben. Auch Blüten und kleine Früchte haben sich gebildet. Und zwar jede Menge!

Anfang September ging die Ernte dann so richtig los. Wir haben alle zwei bis drei Tage mehrere Hände voll geerntet. Naja, meistens gleich am Acker gegessen und selten welche mit ins Haus gebracht. Vor allem den Kindern haben die Physalis soooo lecker geschmeckt. Sie konnten sie perfekt selber zupfen und abschälen und essen. Tolle Kinderfrucht sozusagen.

Alle waren restlos begeistert und wir werden im nächsten Jahr einen Versuch starten und ein paar Pflanzen etwas früher und LED-Lampen vorziehen. Ein tolles Video zum Physalis Anbau findet ihr übrigens beim Gartengemüsekiosk-YouTube Kanal. Den ich euch sowieso sehr ans Herz legen kann.

Übrigens haben wir vorgestern noch eine kleine Handvoll geerntet. Obwohl es schon Frost gab. Die Hochbeete der Schwiegermama stehen etwas windgeschützter, die Pflanzen dort sind noch in Ordnung. Am Acker sind sie seit zwei Wochen schon erfroren. Schade, denn es hingen noch ganz viele unreife Früchte an den Pflanzen.

Ich freue mich schon jetzt auf die neuen Früchte im nächsten Jahr.

 

One thought on “Vom Samen bis zur Ernte: Physalis”

  1. Johana
     ·  Antworten

    Liebe Sabrina,

    wir pflanzen schon seit vielen Jahren “Andenbeeren”, wie man sie auch nennen kann. Seit ein paar Jahren überwintern wir immer einige Stöcke bei unseren Topfpflanzen. Sie überleben hell und kalt ziemlich gut und tragen dann im nächsten Jahr viel früher. So kann man die Stöcke mehrere Jahre ziehen…
    LG, Johanna

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