Gute Worte

Als Mama fühlt man sich mitunter öfter mal ziemlich überfordert. Man hat das Gefühl den Kindern nichts recht machen zu können, man motzt sich gegenseitig an, das Essen verbrennt und im Haus sieht es aus als hätte ne Bombe eingeschlagen. Oh man. Zum Glück ist das natürlich nicht immer so. Trotzdem fühle ich mich manchmal schrecklich, weil ich die Kinder anmotze oder einfach nicht geduldig genug mit ihnen bin.

Und dann gibt es diese Momente. Diese Worte – von anderen – die so gut tun. Die bestärken und aufzeigen dass es eben doch alles ganz gut läuft.

In den letzten Tage durfte ich zweimal so liebe Worte hören, die noch nachklingen in mir. Dafür sage ich Danke.

Danke an den Liebsten, der nach dem Schockmoment am Sonntag Abends zu mir sagte, dass ich das so toll gemacht habe und super reagiert habe. Das er so froh war, dass ich da war.

Und heute, sprach mich ein wildfremder Mann an und sagte er findet das so schön wie ich mit dem Maikäferchen spreche. Auf Augenhöhe.

Oh man, das geht schon runter wie Öl.

3 thoughts on “Gute Worte”

  1. Stefanie
     ·  Antworten

    Oh ja, Gute Worte, vielleicht auch wenn man selber am zweifeln ist, tun so Worte gut und sind so wichtig. Und ich bin dankbar für die Menschen, die diese Worte aussprechen.
    VG Stefanie

  2. Anita
     ·  Antworten

    Liebe Sabrina,

    Mich berührt gerade sehr das “auf Augenhöhe kommunizieren”. Ja auch ich versuche bei unserer gerade 3 jährigen Tochter dieses wertschätzen als Menschlein auf Augenhöhe mit allem was dazugehört zu leben. Oft auch mit den “gutgemeinten Ratschlägen” der Umgebung. Und dennoch stehe ich voll und ganz dahinter. Was sollen wir unseren Kindern denn sonst als essentiell mit auf den Weg geben als Selbstvertrauen, Wertschätzung und für sich selbst gerade stehen. Es ist so schön, dass Du wieder schreibst.

    Liebe Grüße Anita

  3. hummelchen84
     ·  Antworten

    Oh das glaube ich. Erstaunlich, wie heilend solche Worte im richtigen Moment sein können. Und mich wundert auch, dass ich in meinem Leben “vorher” sowas nie in der Form gebraucht hätte, bzw. nicht davon genährt hätte, wie ich es jetzt tue. Mamasein macht halt ganz schön verletzlich, so nah am Herzen war mir davor nie was. Ich finde man spricht diese zärtlichen Nichtigkeiten viel zu selten aus, schon gar nicht Fremde/Beobachter. So schön, wenn das dennoch vorkommt… <3

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