180 Liter Apfelsaft. Schmeckt unbezahlbar lecker

Bereits im letzten Jahr haben wir für unseren Apfelsaft selbst gesorgt. Ein gutes Gefühl und so günstig. Ein Liter BioApfelsaft in der Glasflasche kostet ca. 2€ bei uns im Bioladen.

Letztes Jahr haben wir zusammen mit den Schwiegereltern gesammelt. Am Spielplatz im Dorf steht ein Baum der reichlich trägt und so gut wie gar nicht abgeerntet wird. Das war eine Aktion von ungefähr einer Stunde die Äpfel zu sammeln.

In diesem Jahr hat der Baum leider nicht getragen. So sind wir mit lieben Freunden und bei lieben Freunden sammeln gegangen. An drei verschiedenen Tagen an verschiedenen Orten. Also etwas mühsamer als noch im letzten Jahr. Aber der Aufwand hat sich echt gelohnt.

Wovon ich kein Fan bin ist dieses “Bag in Box” System, 5 oder 10 Liter Apfelsaft in einer Plastiktüte und diese dann in einer Pappbox. Nachhaltigkeitsfaktor… hmm… Deshalb bin ich ziemlich glücklich über den Biobetrieb bei dem wir immer pressen lassen. Ich verlinke ihn euch mal hier.

Auch wenn ihr selber keinen Apfelbaum habt, dann fragt doch mal in eurer Gemeinde oder in der Stadt. Oft gibt es dort Bäume die fleißig tragen aber keiner erntet. Also, einfacher geht Selbstversorgung kaum. Zumindest mit Apfelsaft sind wir abgedeckt bis nächsten Herbst.

4 thoughts on “180 Liter Apfelsaft. Schmeckt unbezahlbar lecker”

  1. Johanna
     ·  Antworten

    Hallo Sabrina, kennst du Mundraub.org? Dort kann man frei zugängliche Obstbäume finden, wenn man etwas ernten möchte, und man kann auch welche eintragen und so darauf aufmerksam machen. Ganz tolle Initiative!

    https://mundraub.org/

    Viele Grüße,
    Johanna

  2. Katrin (ohne Blog)
     ·  Antworten

    Super, wir haben 340 Liter selbst gemacht in diesem Jahr und das geht noch billiger. Wir haben hier im Ort noch eine Presse, wo man mit den eigenen Äpfeln Saft pressen lassen kann. Den fahren wir (Kosten ca. 28 Euro). Wir fahren den Saft dann nach Hause in großen Behälter mit je ca. 30 Liter. Dann steht er über Nacht. Am nächsten Tag erhitzen wir den Saft auf 85 Grad in großen Einkochkesseln und füllen dann in Glasflaschen ab. Wir haben ein großes Flaschenlager und sammeln vorher noch Sprudelflaschen, die auch gut zum haltbar machen sich eignen.
    Zeitmäßig ist das natürlich eine Menge Arbeit, aber wir sagen uns auch immer, das ist ein Tag im Herbst und dann brauche ich wieder nur ein Jahr lang in den Keller gehen und habe immer eigenen Saft und ich weiß, woher die Äpfel sind. In diesem Jahr nicht von unserem Grundstück, wir hatten späten Frost und leider keine Apfelernte, aber von einem Bekannten meines Mannes und wir wissen da auch, dass fast nicht gespritzt wird. In den Obstanlagen wird ja wöchentlich gespritzt (wir haben hier viele Obstbauern und ich weiß, wovon ich rede, sehe das ja immer!).

  3. hummelchen84
     ·  Antworten

    Hm, genau so einen Safthersteller haben wir im Nebenort, aber auf die Idee “verwaiste” Apfelbäume zu ernten bin ich noch gar nie gekommen. Gut, wir trinken nur sehr wenig Saft, aber dann müsste ich ja auch nur wenig Aufwand betreiben und eben kein Geld dabei lassen….
    Danke für die Anregung! 🙂

  4. Katharina
     ·  Antworten

    Jaaaa…. beim Wimmer lassen wir auch immer pressen. Leider hatten wir heuer keinen einzigen Apfel, auch nicht Freundeskreis und auf die Idee, Streuobstwiesen abzusammeln bin ich gar nicht gekommen…:-/

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

*