Neue Leidenschaft – fermentiertes Gemüse

8 Wochen alte fermentierte Karotten links - rechts ganz frisch angesetzte

Wir haben nun das zweite Jahr selber Sauerkraut gemacht und lieben es. Mehrmals die Woche gibt es eine Portion. Es schmeckt nicht nur wahnsinnig lecker, es ist auch super gesund.

Was bedeutet Fermentieren?

Durch Ausschluss von Luft wird Gemüse vergärt. Für den Fermentationsprozess wird das Gemüse in ein Gefäß gegeben und unter eine zweiprozentige Salzlake gedrückt. In der sauerstoffarmen Umgebung arbeiten dann Milchsäurebakterien und vergären das Gemüse. Und zwar äußerst schmackhaft. Gerade diese Milchsäurebakterien sind Großartig, sie harmonisieren die Darmflora und sorgen für ein gesundes Milieu. Nach ein paar Wochen warten gibts diese leckeren Schätze dann zu essen.

Seit Jahrhunderten ist die Heilkraft von rohem fermentiertem Gemüse in vielen Kulturen auf der Welt bekannt. Fermentiertes Gemüse war auch bei uns einst wichtiger Bestandteil der Wintervorräte. Sie sorgten in der gemüse- und salatarmen Jahreszeit für eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Neben ihrem köstlichen Geschmack liefern fermentierte Gemüse ausserdem lebendige Bakterienkulturen. Diese sorgen für eine gesunde Darmflora, stärken unsere Abwehrkräfte und machen immun gegen viele Krankheiten. Leider ist vielen Menschen heute nur noch das Sauerkraut bekannt, welches meist als Konserve angeboten wird, die keinerlei Lebendigkeit mehr enthält. Quelle

Was kann man alles fermentieren?

Quasi beinahe alles. Wir haben mit ganz einfachen Karottensticks und natürlich dem Sauerkraut begonnen. Wie wir das mit dem Sauerkraut gemacht haben, könnt ihr hier nachlesen. Chilis, Rotkohl und noch einiges mehr haben wir mittlerweile fermentiert und finden es unwahrscheinlich lecker. Anfangs muss sich der Geschmeckssinn erst an diesen ungewohnten Geschmack gewöhnen. Aber dann ist es wirklich was sehr feines.

Das Maikäferchen liebt übrigens Sauerkraut und anderes fermentiertes Gemüse. Da lässt er alles andere links liegen.

Zum nachlesen

kann ich euch das Buch “Fermentieren” empfehlen. Anfängertauglich. Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, dem kann ich die Kunst des Fermentierens ans Herz legen.

Auch diesen Blog “Isas Wilde Fermente” möchte ich euch wirklich empfehlen.

One thought on “Neue Leidenschaft – fermentiertes Gemüse”

  1. hummelchen84
     ·  Antworten

    Klingt echt interessant… ich krieg den Kids ja Sauerkraut echt nicht rein, und auch ich hab zeitweise so meine Schwierigkeiten damit. Wie esst ihr es denn am Liebsten, hast du vielleicht ein paar bewährte Rezepte für mich?

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