Müde. Das Schicksal einer Mama…

Oh man, welche Mama kennt das nicht. Müde. Müde. Zum umfallen müde!!!

Schlafmangel ist Folter und ich fürchte als Mama (Eltern…) muss man irgendwie lernen damit zu leben.

Seit Wochen haben wir (mal wieder) Nächte die mir maximal 4 bis 5 Stunden Schlaf verschaffen und die natürlich nicht am Stück. Das Maikäferchen stillt stündlich, das Herbstmädchen hustet, mir kitzelt es in der Nase. Ständig ist was.

Wir schlafen ja eigentlich alle zusammen im großen Familienbett. Aber wie das so ist, schlafen die Kinder entweder eng an mich gequetscht oder auf mir. Das ist auf Dauer nicht nur für meinen Schlaf schrecklich auch mein Rücken leidet arg darunter. Bei Vollmond und leider auch bei Neumond schlafen meine eh schon schlecht und wenig schlafenden Kinder noch schlechter, noch weniger und vor allem weit unruhiger. In akuten Mond ,- oder Krankheitsphasen teilen wir uns die Kinder auf und schlafen getrennt. Das verspricht manchmal zumindest für einen etwas mehr Schlaf. SCHRECKLICH ist das!

Ich schmiede nachts heimische Abstillpläne die ich tagsüber meistens sofort wieder verwerfe. (weil so schlimm ist es dann doch nicht, irgendwie…)

Ich fühle mich seit Jahren wie unter Wasser, wie nicht ganz anwesend. Vor allem wenn ich mich konzentrieren muss oder mich mit jemandem unterhalten möchte. Mein Geist ist einfach nicht 100%ig da. Nicht wach. Wie auch. Auch mein Nervenkostüm leidet unter diesem Schlafmangel.

Zum Glück ist es tatsächlich nur phasenweise so. Aber aktuell dauert diese Phase nun schon wieder beinahe vier Wochen und ich wünsche mir zwei Tage durchschlafen. Heute kann ich ein bisschen drüber schmunzeln, denn die letzte Nacht hat mir ganze sieben Stunden Schlaf mit nur zwei Unterbrechungen beschwert. Göttlich.

Mehr davon.

So oft es geht, mache ich übrigens mit dem Maikäferchen Mittagsschlaf. Meist schlafe ich zwar nicht und ruhe nur. Aber auch das gibt mir schon wieder so viel Energie dass ich den Rest des Tages gut durchstehe.

Liebe Mamas (und Papas) da draußen, ich glaube es wird besser. Irgendwann. Hoffentlich. Haltet durch.

 

13 thoughts on “Müde. Das Schicksal einer Mama…”

  1. hummelchen84
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    🙁
    Das ist auch für mich mit das Schlimmste gewesen, ich bin sehr empfindlich und schlafe schon seit jeher (auch ohne Kinder) immer schlecht und wenig erholsam (also der “Nettoschlaf” wenn man so will).
    Glücklicherweise schlafen meine mittlerweile sehr gut, und für nächtlichen Durst oder Klogänge steht immer der Mann auf, dem das Wiedereinschlafen sehr viel besser gelingt.
    Ich drücke euch die Daumen für eine bald bessere Phase….
    Und ich kann es mir nicht verkneifen ein riesiges “aaaaawwww wie süüüüß” für die herzigen Bilder da zu lassen… 😀

  2. Helena
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    Klar wird`s besser!!! Sag ich dir mit 3 Kiddies die aus dem gröbsten raus sind.
    Kann mich aber auch noch gut an die Zeit erinnern, in der ich nachts stündlich stillen durfte – Schlafentzug ist echt ne Qual

    Liebe Grüße
    Helena

  3. Katrin (ohne Blog)
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    Als ich gestillt habe, hat auch immer mal eins der Kinder bei uns im Bett mitgeschlafen, auch wenn sie schlecht träumen oder krank sind, kam mal eines unsere drei Kinder zu uns ins Bett, grundsätzlich dürfen sie immer kommen, ABER bei uns ja jedes Kind sein eigenes Zimmer und auch Bett. Das war nicht immer so, wir sind erst vor 4 Jahren ins eigene Haus gezogen, davor hatte aber jedes Kind seine eigene Matratze.
    Ich war beim ersten Kind schon so weit, dass mich der Arzt zur Kur schicken wollte, weil ich auch chronisch unter Schlafmangel litt und sich das auch auf meine Gesundheit auswirkte. Ich hatte Dauerkopfschmerzen, konnte teilweise nicht mehr klar sehen, …. totale Erschöpfung.
    Familienbett war für uns keine Lösung! Ich brauche Platz und meinen Freiraum!

  4. Natascha Klaucke
     ·  Antworten

    Hi, wir hatten immer sehr tolle Stillkinder, die top geschlafen haben, so lange ich sie gestillt habe. Nur die Kleinste hat am Anfang recht viel tagsüber geweint und gestillt. Leider haben unsere Kinder bis auf unsere Zweitjüngste nach dem Stillen ( alle wurden ca. 2;5 Jahre gestillt) angefangen sehr schlecht zu schlafen. Sie schlafen immer noch im Familienbett Kreuz und quer, sind oft wach und schlafen spät ein. Das ist Mega anstrengend und ich weiß ziemlich genau, was du mit Rückenschmerzen und Schlafmangel und unter Wasser sein meinst. ABER auch wir glauben, dass es besser wird. Gaaaaanz bestimmt. Durchhalten.
    LG Natascha

  5. Nadine
     ·  Antworten

    Du sprichst mir aus der Seele…mein kleiner Mann (18 Monate )schläft auch am liebsten auf mir und mein Schlaf und mein Nacken leiden sehr. Du hast geschrieben das du wieder Yoga machst. Gehst du in einen Kurs oder machst du die Übungen zu Hause für dich? Ich wollte es auch schon immer probieren und ich glaube jetzt wäre ein guter Moment. Liebe Grüße, schön das du wieder schreibst, ich habe deine Beiträge sehr vermisst. Nadine

  6. Edith Pachler
     ·  Antworten

    Es wird besser!!! Und es ist unglaublich schön wieder am Stück durchschlafen zu können ..dürfen! Durchhalten, und irgendwie trotzdem dankbar sein für diese Nähe…. Edith Mama von einem Mädl 22, und 2 Buben, 9 und 11 :)))

  7. Steffi
     ·  Antworten

    alles wird anders ….jede Phase hat seine Zeit und sie ist mal super intensiv und dann auch wieder schwächer…. unsere 4 Kids die zwei grossen sind längst ausgezogen aus unserem Bett aber unser kleinen kommen abwechselnd zu uns oder wir zu ihnen ins Bett…ich genieße es auch sehr die kleinen Füsse die sich immer wieder bei mir “vergraben wollen und die Finger die an meinen Ohren kraulen…aber irgendwann ist auch mal der Riesen wunsch 3 Stunden am Stück ruhig gerade im Bett zu liegen und nicht wie ein Fragezeichen um sie herum…ich nutze auch oft die Nächte in denen ich Pläne schmiede …für dieses Jahr hab mich endlich wieder durchgedrungen einen Kurs nur für mich zu machen ich freu mich so am Montag gehts los autogenes Training bin gespannt wie es sich umsetzten lässt ….liebes Grüssle aus dem Schwarzwald

  8. Andrea
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    Ich habe ja nicht gedacht, das ich nochmal so sehr an meine Grenzen kommen könnte. Aber siehe da, so ist es. Unsere Nummer acht hat lange auf sich warten lassen. Ich kann nun auch bei Fehlgeburten mitreden, bei Sorgen in der Schwangerschaft auch. Und dann ist das Baby da, unser Wunder und es bringt mich manchmal so sehr an meine Grenze, das ich selbst staune. Meinem Mann geht es genauso,.

    Schlafentzug ist Folter – kann ich unterschreiben. Letztens hatte ich nur zwei Stunden. Das war ein ungeahnter Höhepunkt. Und es ist eigentlich nichts. Mal Zähne und oft aber einfach wach.

    Es ist so anstrengend manchmal und ich bin so glücklich, dass dieses Wunder dennoch bei uns ist. Wir haben auch so viel Neues gelernt. Diese Nachtpläne kenne ich gut 😉

  9. frau siebensachen
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    ich kann nur bestätigen, daß es unglaublicherweise tatsächlich irgendwann besser wird – und du wirst dich dein leben lang fragen, wie du diess zeit durchgehalten hats. das ist echt höchstleistung.

    frohes neues jahr und alles gute!

  10. Susanne B.
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    Das ist hart! Aber ist dein Kind nicht so groß, dass du ihm erklären kannst, dass du nachts nicht mehr stillen möchtest, weil di sonst müde bist? So habe ich es gemacht und wir haben beide besser geschlafen. Weitergestillt habe ich trotzdem, und viel lieber auch, weil ich wieder schlafen konnte.
    Liebe Grüße von Susanne

    • sabrina
       ·  Antworten

      Nein, das versteht er – glaub ich – mit seinen 20 Monaten noch nicht. Allerdings ist es insgesamt ein guter Ansatz. Mal sehen ob wir ihn verwirklichen könn(t)en.

  11. Nadine
     ·  Antworten

    Ich habe oben schon geschrieben das mein kleiner auch am liebsten auf mir schläft und nachts noch alle 2-3 Stunden gestillt werden wollte. Ich habe vor einer Woche abgestillt und es war genau das richtige für beide. Er schläft jetzt tatsächlich durch, schläft mittags auch besser….und somit kann ich mich auch erholen. Ich drücke euch die Daumen das es bei euch auch bald weniger anstrengend wird.

    • sabrina
       ·  Antworten

      Ja, das erhoffe ich mir auch wenn wir abstillen. Ich hoffe es klappt im Frühjahr. Im Winter (Krankheitsphasen) möchte ich noch weiterstillen, aber im Frühjahr wird er dann zwei. Dann werden wir (zumindest in der Nacht) abstillen. So der Plan. Hihi…

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