Crash the System or crash the Planet

Diesen Satz habe ich mal aufgeschnappt und mir notiert. So viel Wahrheit steckt darin.

Denn das sich auf unserer Welt ganz schnell etwas ändern muss ist, glaube ich, allen klar. Spätestens seit dem Bekanntwerden des massiven Instektenschwundes um 75% sollte nun endlich jeder aufwachen. Sicher gibt es auf dieser Welt so vieles was geändert werden muss. Sei die Hebammensituation, die Tatsache wie mit Flüchtlingen umgegangen wird, wie Tierquäler in Deutschland bestraft werden… Die Liste ist unendlich lange.

Tatsache ist aber – wenn wir das Insektensterben, die Zerstörung der Böden und den Klimawandel nicht aufhalten, sind alle oben genannten Probleme hinfällig weil wir uns dann ganz einfach selbst ausrotten. Und das passiert nicht erst in 500 Jahren.

Wir merken es doch schon jetzt. Keine Insekten mehr, die Vögel und andere wichtige Wildtiere wie der Igel werden immer weniger. Der Winter ist nasskalt und Schnee haben viele Orte schon lange nicht mehr gesehen.

Wisst ihr, ich wünsche mir so sehr dass meine Kinder und auch meine Enkel noch erleben dürfen wie schön es auf dieser Welt ist. Mit Schmetterlingen und Schneemann bauen, mit Bienen und Summen und gesunden, nahhaften Lebensmitteln. Und weil das mein großer Wunsch ist, setze ich so viel daran diese Welt wenigstens ein kleines Stückchen besser zu machen.

Eine liebe Freundin hat mir vor ein paar Tagen von einem interessanten Buch erzählt, "das neue Dorf" von Dr. Ralf Otterpohl. Ein Buch, dass eine Lösung aufzeigt und Mut macht. Dazu gibt es ein sehr ausführliches Interview das mich, seit ich es gehört habe, wirklich nachhaltig beschäftigt und mir nicht mehr aus dem Kopf geht. Seht/Hört es euch an. Es ist so wichtig.

Und weil es so gut zum Thema passt, möchte ich euch heute ein bisschen was von unseren Plänen erzählen. Wir fangen nämlich gerade an, ein Stückchen Land (knapp 8000qm) in ein Paradies zu verwandeln. Nach und nach soll das nun geschehen. Ein für die Öffentlichkeit zugänglicher Ort – ein essbarer Waldgarten, ein begehbarer Obst und Gemüsegarten. Es geht dabei nicht nur um naturnahes und pestizidfreies Gärtnern sondern auch um den sozialen Zusammenhalt in der Bevölkerung. Wir möchten einen gesunden Ort für Menschen und Tiere schaffen. Ein lebendiges Ökosystem das völlig im Gleichgewicht ist.

Auf diesem Stückchen Land sollen viele Obstbäume und Beerensträucher gepflanzt werden, eine sehr lange Wildsträucherhecke, Steintürme, Totholzhaufen. Platz für Gemeinschaft wie Lagerfeuerstellen, Sandberge für die Kinder. Und ein großes Gemeinschaftsgartenprojekt. Wir wollen gemeinsam gärtnern und ernten. Mit und für die Natur arbeiten. Bisher haben wir gut 20 Interessierte Mitgärtner gefunden und freuen uns wenn es mehr werden.

Ich bin so gespannt und berichte euch schon ganz bald mehr, zeige euch unsere Pläne und erzähle euch wie auch ihr ein Teil davon werden könnt. Denn gemeinsam können wir es schaffen, das System zu ändern.

12 thoughts on “Crash the System or crash the Planet”

  1. fraupiepsegal
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    Wie gerne würde ich mit euch gärtnern 💜💛💙❤

  2. Frau Hase
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    mega, wenn man soviel Land zur Verfügung hat!!
    schade dass ihr “so weit” weg seid 😉

  3. Tina
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    Das ist wunderschön! Zusammen macht es einfach viel mehr Spass, nicht? Wir versuchen das gleiche auch, nur im viel viel kleineren Rahmen (wir haben nicht viel Land…) Ich freue mich schon, von eurem Projekt immer wieder zu lesen!

  4. Susanne Evers
     ·  Antworten

    Oh wie wunderbar! Ich lese den Blog mit Begeisterung. Das Naturprojekt macht mich traurig, denn ich wohne scheinbar in der ungünstigsten Gemeinde . Hier im Norden von Sh im Neubaugebiet haben wir in den letzten Jahren unseren Garten angelegt und dabei versucht, Totholz / BenjesHecke und Naturteich, Hecken und Wildblumenecken mit vielen Tierquartieren zu schaffen. Ja, einiges ist gut gelungen, der Igel lebt hier und andere Tiere auch. Allerdings sind wir allein und haben große Probleme mit den Nachbarn. Der Garten gilt als der unordentlichste usw. Vom Bebauungsplan muss ein sogn. Knick an der südlichen Gebietsgrenze zur Grünausgleichsfläche angepflanzt werden. Glaubt bitte nicht, dass es ihn schon gibt. Nein! Die Nachbarn versuchen mit allen Mitteln das zu verzögern oder gar zu verhindern. In der Grünausgleichsfläche müssen lt UntererNaturschutzBhörde Gehölzgruppen angelegt werden. Keine gibt es bisher. Die Eigentümer fürchten eine Beschattung und Laubfall im Herbst usw. Wir sind die einzigen Befürworter und haben uns deshalb auch für dieses Grundstück entschieden. Alles sehr schwierig und schade, denn da könnte auch so ein Projekt gut angebracht sein. Ich gebe nicht auf und pflege die “Unordnung” unseres Gartens. Meinen Enkeln wünsche ich auch, dass sie mit Natur nicht nur das Lesen und Ansehen von alten Abbildungen verbinden sollen. Sabrina und alle, die ihr es umsetzen könnt bleibt dran und tut es! Meine besten Gedanken und frohen Hoffnungen sende ich euch!! LG Susanne

  5. Stefanie
     ·  Antworten

    Das sind spannende Pläne die ihr habt! Das Interview höre ich mir bald mal an. Was ich gerade entdeckt habe ist in der zdf-mediathek eine Zusammenstellung einiger alter und neuen Dokumentationen zum Thema Nachhaltigkeit, anders Leben o.ä. Vielleicht ist das auch für dich interessant.
    VG Stefanie

    • Anna
       ·  Antworten

      Mich würde diese Zusammenstellung in der ZDF-Mediathek sehr interessieren. Nach was muss ich dort suchen bzw. unter welcher Überschrift sind die Dokus gesammelt? Oder hat jemand den konkreten Link für mich? Vielen lieben Dank und beste Wünsche und Grüße von Anna

  6. Sandra
     ·  Antworten

    Hallo,

    ich mag deinen Blog sehr gerne. Was mich aber sehr erstaunt ist die Verlinkung zu amazon bzw. die Zusammenarbeit mit denen. Das ist ja nicht gerade eine mustergültige Firma. Umweltschutz, Rechte für Arbeiter usw. schreiben, die sich überhaupt nicht auf die Fahne. Also für mich gehören die definitiv zu dem System, das gecrasht werden muß….

  7. Sandra
     ·  Antworten

    Hallo nochmal,

    Ich finde es schon schade, dass kritische Kommentare unbeantwortet gelöscht werden. Ich hätte da etwas mehr erwartet….

    • sabrina
       ·  Antworten

      Hallo Sandra, ich lösche grundsätzlich keine Kommentare – ich hatte lediglich keine Zeit die Kommentare freizuschalten.
      Danke für dein Feedback – ganz glücklich bin ich mit der Amazon Geschichte auch nicht. Suche noch nach einer Alternative. Unter “Eure Unterstützung” habe ich kurz was dazu erklärt. Liebe Grüße aus der Holzhütte

  8. Kathrin
     ·  Antworten

    Hallo Sabrina,

    ich hatte den gleichen Gedanken wie Sandra. Ich verstehe zwar, dass die Moeglichkeit, durch diese Verlinkungen etwas hinzuzuverdienen, wirklich sehr verlockend ist. Mir ist auch bewusst, dass so ein Blog viel Zeit und je nach Umfang auch Geld kostet und goenne euch absolut jeden Cent. Amazon sehe ich aber nun leider wirklich sehr, sehr kritisch. Ich weiss nicht, inwieweit diese mehr Provision geben als andere Haendler, oder wieviel man ueberhaupt durch solche Links verdient, aber hast du dich mal bei anderen Onlineshops erkundigt, ob sie kooperieren moechten? Soweit ich weiss, bieten z.B. buch7.de eine Zusammenarbeit an. Eventuell dort mal nachfragen?
    Ansonsten gaebe es ja noch die Moeglichkeit der Werbung (natuerlich nur fuer Produkte/Firmen, mit denen du dich identifizieren kannst), aber mit dem Thema hast du dich sicher selbst schon beschaeftigt (vielleicht bringt es auch nicht viel) und ich zu wenig (lies: keine) Erfahrung, als dass ich hier konstruktive Vorschlaege machen koennte :-).

    Und nun zum Artikel: das Projekt klingt traumhaft! Leider lebe ich momentan nicht in der Naehe, sollte das allerdings jemals der Fall werden, wuerde ich liebend gerne daran mitwirken.

    Ich freue mich auch sehr, dass du seit einer Weile wieder online praesent bist! Ich lese den Blog zugegebenermassen zwar nur sporadisch, weil ich generell wenig Zeit online verbringe, aber jedes Mal, wenn ich auf den in den Favoriten gespeicherten Link klicke und einen Haufen neue Artikel auf einmal sehe/lese, freue ich mich darueber!

    Liebe Gruesse und alles Gute weiterhin. Ich bin gespannt, mehr ueber das Gemeinschaftsprojekt zu erfahren!

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