Ein Tag in der Holzhütte

Nachdem die Nacht leider nicht so gut war, schliefen die Kinder relativ “lang”. Bis 6:15. Nachdem wir aufgestanden waren, durften wir feststellen es hat geschneit. Hurra! Der Hund kam raus in den Garten, die Katzen wurden gefüttert. Danach gab es eine Runde inhalieren für die Kinder und Frühstück. Seit einiger Zeit bereite ich Sonntag Abends immer eine große Portion Bircher Müsli vor und somit haben wir morgens ein bisschen Zeit gespart. Es gab also Tee, Müsli und Obst zum Frühstück. Zwischendurch duschen, Zähne putzen, Kinder anziehen. Gegen halb 8 ist der Liebste los in die Arbeit. Ich habe den Tisch abgedeckt und die Kinder davon abgehalten die Holzhütte auf den Kopf zu stellen. Vor allem das kleine Kind. Um kurz nach 8 wurde das Herbstmädchen von einer lieben Bekannten abgeholt und ins Kinderhaus gebracht. Wir haben eine Fahrgemeinschaft und teilen uns die Tage auf an denen wir die Kinder fahren. Sehr praktisch!

Als das Herbstmädchen weg war, habe ich geschlagene 20 Minuten versucht den Maikäfer zu überreden dass wir raus gehen. Draußen fielen dicke Schneeflocken vom Himmel und die Tiere mussten aus dem Stall. Aber es hieß nur “NEIIIN” und ich musste viel Überredungskunst und Nerven aufbringen den Maikäfer anzuziehen ohne es gegen seinen Willen zu machen. Denn das möchte ich unbedingt vermeiden. Auch wenn es nervt und ich raus möchte, sein Bedürfnis war gerade ein anderes. Wenn es nicht eilt nehm ich mir bewusst die Zeit…

Draußen dann Entenstall auf, die festgefrorene Hühnerstalltür auf und füttern und frisches Wasser. Die Hasis versorgen, frisches Heu und Futter. Danach hab ich den Maikäfer in den Wagen gepackt und wir sind eine kleine Runde durchs Dorf. Auf dem Heimweg haben wir im Erdkeller unser Mittagessen geholt. Kartoffeln und Karotten. Und die letzten Äpfel. Im Gewächshaus haben wir noch Rucola, Postelein und Feldsalat geholt damit es auch ein bisschen frisches Grün gibt. Wieder drinnen brauchte der Maikäfer unbedingt Mama und eine kleine Runde Stillen um seine Kraft wieder aufzuladen. Normalerweise stille ich ihn nur noch zum einschlafen (und natürlich nachts) aber jetzt war er ja so krank und da gibts schon mal nen Zwischensnack. Weil wir gerade ziemlich früh zu mittag essen, habe ich mich gleich dran gemacht alles zu schnippeln. Es gab Salat mit gekochten Bohnen und dem Grünzeug, dazu einfach Ofenkartoffeln. Währen das Essen im Ofen war, habe ich versucht mit dem Zwerg am Arm die Küche zu putzen. Ausbaufähig 😉

Halb 12 gab es Essen. Danach ab zum Mittagsschlaf, das funktioniert derzeit nur auf mir. Ich hab es mir also mit dem Maikäfer im Bett gemütlich gemacht. Mit iPad und Netflix und Büchern. Das Herbstmädchen wollte heute lange im Kinderhaus bleiben. Also bis Halb 3. Nachdem der Maikäfer kurz vor 2 wieder aufgewacht ist, haben wir uns angezogen und sind losgefahren. Im Kinderhaus angekommen, erstmal alle Sachen zusammengesucht (Mütze, Handschuhe, diverse Bilder, Rucksack, Brotzeitdosen… ihr kennt das). Beide Kinder wieder ins Auto gepackt und schnell in die Stadt, ich hatte dem Herbstmädchen versprochen wir kaufen eine Prinzessinenkrone für ihr Faschingskostüm. Und leider, leider hatte ich mich dazu entschlossen ausnahmsweise mal den Wagen statt des Tuches zu nehmen. FEHLER! Ich bin das ja tatsächlich null gewohnt und habe mich furchtbar geärgert dass es wirklich superschwer ist, mit nem Kinderwagen in ein Geschäft zu kommen wenn das Geschäft nur kleine schwere Türen hat. Wenn dem Herbstmädchen dann im zweiten Geschäft auffällt sie muss doch Pipi und es genau in diesem Geschäft keine Kundentoilette gibt. Oh man… Nunja, schlussendlich haben wir alles bekommen was wir wollten und waren gegen 15:30 Wieder zuhause. Die Kinder sind sofort raus in den Schneematsch und ich habe kurz die Eier aus dem Hühnerstall geholt. Stolze 10 Stück! Brave Mädels. Drinnen hat das Herbstmädchen sofort ihre Playmobilsachen ausgepackt und ich hab das Maikäferchen mit Lego Duplo und Büchern bespaßt.

Abendessen gab es um 17:30 mit Rührei denn beim reintragen gingen mir zwei Stück kaputt 😉 Der Liebste kam kurz darauf und um 19:00 Uhr ging es für die Kinds ins Bett.

Heute Abend gibts noch Pizza für die Großen und vielleicht sogar eine Serie. Die letzten Abende waren nicht mit viel Paar-Zeit gesegnet.

2 thoughts on “Ein Tag in der Holzhütte”

  1. Svenja
     ·  Antworten

    Ich liebe diese Einblicke in euren Alltag. Habt eine schöne Woche!

  2. Svenja
     ·  Antworten

    Wie schön diese Einblicke in Euren Alltag sind.
    Auch schön, dass Dein Mann so “spät ” zur Arbeit geht und recht “früh” wieder kommt.
    Ich bin mit den Kindern viel mehr allein, schon seit Monaten krank ( eine Achillissehnen-Entzündung die viel zu langsam abheilt , mit Verdacht auf einen Burnout ) und habe keine Hilfe. Mein Mann ist täglich ca. 13 Std. nicht da.

    Nein, ich bin nicht neidisch. Warum sollte ich auch?

    Ich wünsche Dir eine schöne restliche Woche!

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